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25.6.2009 von Ralf.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung wurde von der Stiftung Warentest in der Juli Ausgabe 2009 der Zeitschrift Finanztest wieder einmal getestet.
Der Test bezog sich auf die Kombination Risikolebensversicherung mit Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ). Leider wurde die selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung bei dem Test nicht berücksichtigt.
Hierdurch wird ein objektiver Überblick leider nicht gewährleistet. Denn teilweise ist die Kombination aus Berufsunfähigkeistzusatzversicherung mit Risikolebensversicherung die günstigere Alternative, teilweise aber auch die selbstständige BU-Absicherung.
Manche Versicherung bieten die Arbeitskraftabsicherung aber auch nur als Kombination mit einer Risikolebensversicherung an.
Kritik kann auch an der Wahl der Versicherungssumme, die bei dem Test für die Risikolebensversicherung gewählt wurde, geübt werden.
Finanztest hat in dem genannten Test die Versicherungssumme für die Risikolebensversicherung mit einer Todesfallsumme von mindestens 50000 Euro berechnen lassen.
Da der Test sein Hauptaugenmerk allerdings auf die Berufsunfähigkeitsversicherung legt, die als Zusatzversicherung an die Risikolebenslebensversicherung gekoppelt ist, ist diese Wahl nicht nachzuvollziehen.
Viele Versicherer können die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente die von Finanztest als Musterrente berechnet wurde auch mit wesentlich geringeren Todesfallsummen in der Risikolebensversicherung darstellen.
Hierdurch ergäbe sich teilweise ein wesentlich günstigerer Beitrag als im Test ausgewiesen.
Hierzu ein Beispiel:
Der Musterkunde “Industriemechaniker” (Eintrittsalter 30, Laufzeit 35 Jahre, weiblich Nichtraucher) der 1200 Euro monatliche Berufsunfähigkeitsrente absichert:
Die Zeitschrift Finanztest weist hier einen Bruttobeitrag von 1407 Euro und einen Nettbeitrag 1066 Euro jährlich aus.
Bei einer Optimierung der Risikolebensversicherung auf die geringst mögliche Todesfallsumme zur Darstellung der gewünschten BU-Rente wäre bei der Nürnberger klediglich eine Versicherungssumme in Höhe von 5000 Euro nötig gewesen.
Hierdurch hätte sich der Bruttobeitrag auf 1217 Euro und der Nettobeitrag auf 915 Euro reduziert.
Ähnliche Beitragsersparnisse ergäben sich auch für einige andere getestete Tarife im Vergleich der Stiftung Warentest.
Insofern ist die Wahl der Todesfallsumme die bei dem Test zugrunde gelegt wurde nicht nachvollziehbar. Es werden hier teilweise höhere Beiträge ausgewiesen, als tatsächlich nötig wären, um die gewünschte BU-Rente in Verbindung mit einer Risikolebensversicherung darzustellen.
Tatsächlich benötigt nur ein sehr geringer Teil der getestenen Gesellschaften eine Versicherungssumme von 50000 Euro oder mehr um eine BU-Rente in der gewünschten Höhe darzustellen.
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