Am 10. Januar 2008 berichtete das Fernsehmagazin “Monitor” über die Riester Rente.
Das Fazit aus diesem Bericht war: “In 15 bis 2o Jahren laufen Millionen Rentner Gefahr, trotz Riester Rente keinen Euro zusätzlich in der Tasche zu haben”.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziale sowie die Deutsche Rentenversicherung Bund widersprachen diesem Resultat vehement.
Warum kritisierte “Monitor” die Riester Rente? Die Fernsehsendung nahm vor Allem Geringverdiene, die einen Riester Sparvertrag abgeschlossen haben in den Fokus der Betrachtung.
Es wurde davon ausgegangen, dass diese Geringverdiener später auf die sogenannte Grundsicherung angewiesen sind.
Wer im Rentenalter auf die sogenannte Grundsicherung angewiesen ist, bekommt Leistungen aus der Riester Rente auf diese Grundsicherung angerechnet.
Dies ist grundsätzlich richtig. Allerdings haben nur rund 1 Prozent der deutschen Wohnbevölkerung überhaupt Anspruch auf die Grundsicherung.
Was versteht man unter der Grundsicherung?
Die Grundsicherung ist eine Sozialleistung des Staates die es seit dem 01. Januar 2003 gibt.
Sie stellt den grundlegenen Bedarf für die Lebenssicherung bei Erwerbsunfähigkeit und Alter sicher.
Nur wer bedürftig ist, hat im Alter zwischen 18 und 64 Jahren bei Erwerbsminderung und ab 65 Jahren Anspruch auf die Grundsicherung.
Die Voraussetzung zum Erhalt der Grundsicherung is, dass die eigenen Mittel aufgebraucht sind. Ist dies nicht der Fall, besteht auch kein Anspruch auf Grundsicherungsleistungen.
Wie bereits erwähnt werden bei der Bedürftigkeitsprüfung alle Einkünfte berücksichtigt. Hierzu zählen Einkünfte aus Vermietung und Verpachung, Rente, Leistungen aus privaten Rentenversicherungen, Erwerbseinkünfte, Leistungen aus Lebensversicherungen und Wohngeld und Kindergeld.
Eine Fortsetzung dieses Themas bringen wir hier in Kürze.
Vergleich Riester Rente - Vergleich private Rentenversicherung - Vergleich Berufunfähigkeitsversicherung
15.8.2009 bei 11:10
Aber es ist richtig, die bekommen nicht einen halben Euro mehr.